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// WERBUNG & SHOPS
Sie zahlen für Klicks. Wissen Sie, was dabei herauskommt?
Wer Ihnen Platz 1 bei Google verspricht, lügt — den vergibt eine Auktion, keine Agentur. Was Anzeigen ehrlich können: Sichtbarkeit ab dem ersten Tag, gegen Geld. Ein Online-Shop kann Bestellungen entgegennehmen, während Sie schlafen. Eine Investition wird aus beidem erst, wenn jemand misst, was hinten herauskommt. Genau da setze ich an.
Der Platz ganz oben ist mietbar — mieten heißt mitbieten
Über den normalen Suchergebnissen stehen bis zu vier Anzeigen. Sie sind mit dem Wort Gesponsert gekennzeichnet, sehen ansonsten aber fast genauso aus wie alles andere — und sie stehen vor dem Ergebnis, für das sich andere monatelang abgemüht haben.
Anzeigen oder SEO? Beides, aber nicht gleichzeitig gleich viel
Die beiden Wege schließen sich nicht aus, sie haben nur völlig unterschiedliche Eigenschaften — wie Miete und Eigentum: Anzeigen sind gemietete Sichtbarkeit, die endet, sobald Sie nicht mehr zahlen. Ein guter organischer Platz ist eher Eigentum — auch das will gepflegt werden und ist keine Garantie, aber es verschwindet nicht, nur weil ein Budget ausläuft. Wer das durcheinanderbringt, gibt an der falschen Stelle Geld aus.
Google Ads
- Sichtbarkeit schon ab Tag eins möglich
- Sie bestimmen Text, Region und Uhrzeit
- Jeder Klick kostet Geld — dauerhaft
- Budget aus, Sichtbarkeit weg. Sofort.
- Gut für: schnelle Auslastung, neue Angebote, Saisongeschäft, Testen, ob überhaupt jemand sucht
Suchmaschinen-Optimierung
- Erste Bewegung frühestens nach Wochen, oft Monaten
- Google entscheidet, wie Sie erscheinen
- Klicks kosten nichts
- Wirkt weiter, auch wenn Sie pausieren
- Gut für: dauerhafte Grundlast, Vertrauen, alles was sich nicht ändert
Meine übliche Empfehlung: Mit Anzeigen anfangen, mit SEO weitermachen. Die Anzeigen zeigen — genug Suchanfragen vorausgesetzt — binnen weniger Wochen mit echtem Geld, welche Suchbegriffe tatsächlich Anfragen bringen. Genau diese Begriffe sind es wert, dass man sie sich anschließend organisch erarbeitet — statt drei Monate lang auf Verdacht zu optimieren.
Das eigentliche Problem: Es misst kaum jemand
Ich sehe regelmäßig Konten, in denen seit Monaten Geld abfließt — und niemand kann die einfachste Frage beantworten: Welche Anzeige hat den Anruf gebracht?
Ein Ladengeschäft ohne Kasse würde niemand betreiben. Bei Online-Werbung ist genau das der Normalzustand: Es wird gezählt, wie viele Leute hereinkommen, aber nicht, wer etwas kauft. Die Berichte im Konto sehen trotzdem beeindruckend aus — Impressionen, Klicks, Klickrate. Nur sagt keine dieser Zahlen, ob sich das Ganze rechnet.
Jemand sucht
Ein Suchbegriff wird eingetippt, Ihre Anzeige erscheint. Diesen Teil zeigt Google jedem.
Jemand klickt
Der Klick kostet Sie Geld. Auch das steht im Konto — es ist die Zahl, die alle anschauen.
Jemand ruft an, schreibt oder kauft
Hier reißt bei den meisten die Kette. Ohne Messung endet die Auswertung beim Klick — und alles danach ist Bauchgefühl.
Google lernt daraus
Erst wenn Schritt 3 gemessen wird, weiß der Algorithmus, welche Klicks etwas taugen, und kauft mehr davon. Ohne diese Rückmeldung optimiert er auf Klicks — also auf Ihre Kosten, nicht auf Ihren Umsatz.
Deshalb ist meine Reihenfolge nicht verhandelbar: erst die Messung, dann die erste Anzeige. Eine Kampagne ohne Conversion-Tracking nehme ich nicht in Betrieb — sie würde Ihr Budget verbrennen und weder Ihnen noch mir etwas zeigen.
Was ich einrichte
Vier Bausteine, die zusammengehören. Ich baue sie so, dass Sie hinterher selbst nachsehen können — und nicht von mir abhängig sind, um zu erfahren, wie es läuft.
Kampagnen, die zur Frage passen
Suchkampagnen für Menschen, die genau Ihre Leistung eingeben. Performance Max, wenn Produkte und Bildmaterial vorhanden sind. Dazu die Liste der Begriffe, für die Sie nicht zahlen wollen — die spart in der Praxis oft mehr als jede Gebotsoptimierung.
Conversion-Tracking
Gemessen wird, was für Sie zählt: Anruf über die Website, abgeschicktes Formular, Terminbuchung, Bestellung. Sauber über einen Tag Manager eingebaut, statt Schnipsel wahllos in Seiten zu kleben.
Einwilligung, die trägt
Ein Banner, auf dem Ablehnen genauso leicht ist wie Zustimmen, und die technische Übermittlung dieser Entscheidung an Google. Ohne Einwilligung fließen keine personenbezogenen Daten. Der passende Absatz in der Datenschutzerklärung kommt mit.
Ein Bericht, den man versteht
Eine Seite, monatlich: ausgegeben, Anfragen erhalten, Kosten je Anfrage, Entwicklung. Keine 40-seitigen Auswertungen, in denen die unangenehme Zahl auf Seite 31 steht.
Online-Shops mit Shopify
Wer Produkte verkauft, braucht mehr als eine Anzeige — er braucht einen Shop, der die Bestellung auch entgegennimmt. Shopify stellt dafür die technische Grundlage bereit: Produktverwaltung, Warenkorb und Checkout. Zahlungen und Versand richte ich für Ihren Shop ein; die passenden Rechtstexte müssen für Ihr Unternehmen bereitgestellt und geprüft werden. Shopify-Vorlagen allein erledigen das nicht. Der Shop läuft auf der Shopify-Plattform; laufende Plattform-, App- und Zahlungsgebühren kläre ich mit Ihnen vorab.
Ich richte neue Shops ein, baue bestehende um und übernehme laufende. Dazu gehört der Teil, den viele auslassen: die Produktdaten so aufzubereiten, dass Google sie versteht. Denn dann können Ihre Artikel nicht nur in bezahlten Anzeigen erscheinen, sondern auch in den kostenlosen Produkteinträgen der Google-Shopping-Ergebnisse.
Aufbauen oder übernehmen
Neuer Shop von Grund auf oder Übernahme eines bestehenden — inklusive ehrlicher Bestandsaufnahme, was davon bleiben sollte und was nicht.
Produktdaten & Merchant Center
Titel, Beschreibungen, Bilder und Preise in der Form, die Google verlangt. Fehlerhafte Produktdaten sind der häufigste Grund, warum Artikel gar nicht erst ausgespielt werden.
Kaufen ohne Hürden
Der Weg vom Produkt zur Bestellung, ohne überflüssige Schritte. Jedes zusätzliche Formularfeld kostet Bestellungen — gerade am Handy.
Anbindung an Ihre Abläufe
Bestellungen in Ihre Buchhaltung, Lagerbestände aus Ihrem System, Versandetiketten automatisch. Genau der Teil, den ich ohnehin am liebsten mache.
Rechnen Sie nach, ob es sich lohnt
Die entscheidende Zahl bei Online-Werbung ist nicht das Budget, sondern was eine Anfrage am Ende kostet. Schieben Sie die Regler auf Ihre Situation.
Das Geld, das an Google geht. Unter etwa 300 € kommen zu wenige Daten zusammen, um überhaupt etwas zu erkennen.
Hängt stark von der Branche ab. Handwerk und lokale Dienstleistung liegen oft bei 0,80–2,50 €, umkämpfte Felder wie Versicherung oder Recht deutlich höher.
Wie viele Besucher rufen an oder schreiben? 2–5 % sind für Dienstleister üblich, bei Shops zählt stattdessen die Bestellquote.
Was von einem Auftrag übrig bleibt, nachdem Material und Arbeitszeit bezahlt sind — nicht der Rechnungsbetrag.
Ihre Abschlussquote. Wer jede zweite Anfrage gewinnt, steht bei 50 %.
Rechnerisch bleibt etwas übrig. Die Zahl ist eine Größenordnung, keine Prognose.
Die Betreuungskosten sind hier nicht eingerechnet — ziehen Sie sie vom Ergebnis ab, sonst schmeichelt die Rechnung.
Ebenso wenig berücksichtigt: Wettbewerb, Saison, die Qualität Ihrer Website und ob Sie die Aufträge überhaupt annehmen können. Die Rechnung ersetzt kein Gespräch — sie zeigt nur, an welcher Stellschraube es bei Ihnen hängt.
Und dann? Die Anfrage muss auch bearbeitet werden
Werbung erzeugt Anfragen. Anfragen erzeugen Arbeit. Wenn abends dreißig Formulare im Postfach liegen und niemand dazu kommt, sie zu beantworten, war das teuer eingekaufte Aufmerksamkeit für nichts — die Erfahrung, dass eine Anfrage zwei Tage unbeantwortet bleibt, macht Sie schneller unbeliebt als gar keine Werbung.
Genau hier kommt zusammen, was ich sonst mache: Die Anfrage aus der Anzeige läuft direkt in einen Ablauf, der sie einsortiert, die nötigen Angaben ergänzt und einen Antwortentwurf vorbereitet. Wie weit das gehen kann, zeigt mein eigenes Agentensystem Operator One, das Ausschreibungen bis zum fertigen Angebot führt — mit menschlicher Freigabe vor jedem Versand.
Sie müssen das nicht von Anfang an mitbestellen. Aber es ist der Grund, warum Werbung bei mir nicht isoliert dasteht: Ich baue ohnehin die Abläufe dahinter, und wer beides aus einer Hand bekommt, spart sich das Zuständigkeits-Pingpong zwischen Agentur und IT.
Was Google Ads nicht kann
Dieser Teil fehlt in den meisten Angeboten. Mir ist er wichtig, weil enttäuschte Erwartungen teurer sind als eine ehrliche Auskunft vorab.
✕ Nachfrage erzeugen
Anzeigen fangen bestehende Nachfrage ab. Sucht niemand nach Ihrer Leistung, findet auch die beste Anzeige niemanden. Das lässt sich vorab prüfen — und wenn es so ist, sage ich es, bevor Sie Geld ausgeben.
✕ Eine schwache Website retten
Der Klick bringt Menschen auf Ihre Seite. Was dann passiert, entscheidet die Seite. Lädt sie langsam, ist am Handy unbrauchbar oder nennt keinen Preisrahmen, zahlen Sie für Besucher, die sofort wieder gehen.
✕ Dauerhaft günstiger werden
Am Anfang lässt sich viel verbessern, weil viel im Argen liegt. Danach wird es zäher: Sie bieten gegen Wettbewerber, die dasselbe tun. Wer nach dem zweiten Jahr weitere Halbierungen verspricht, verkauft Ihnen eine Geschichte.
✕ Sich selbst überlassen bleiben
Ein Konto braucht regelmäßige Kontrolle: Suchbegriffe verschieben sich und Wettbewerber ändern Gebote. Wenn die automatische Anwendung von Empfehlungen aktiviert wurde, setzt Google die ausgewählten Empfehlungen selbstständig um. Deshalb prüfe ich Suchbegriffe, Änderungen und diese Einstellungen regelmäßig.
Wie das bei mir abläuft
Erstgespräch und Prüfung
Kostenlos, 30 bis 45 Minuten. Ich sehe nach, ob überhaupt jemand nach Ihrer Leistung sucht und was ein Klick in Ihrem Feld ungefähr kostet. Wenn schon diese Zahlen gegen Werbung sprechen, erfahren Sie das hier — und nicht nach drei Monaten.
Messung einrichten
Tag Manager, Conversions, Einwilligungsbanner, Datenschutzerklärung. Erst wenn nachweislich gemessen wird, geht es weiter.
Kampagnen aufsetzen und starten
Struktur, Anzeigentexte, Suchbegriffe und Ausschlusslisten. Der Start erfolgt bewusst mit kleinem Budget — die ersten Wochen sind zum Lernen da, nicht zum Skalieren.
Nachschärfen
Ich sehe, welche Suchbegriffe wirklich Anfragen bringen, schließe die teuren Nieten aus und verschiebe Budget auf das, was funktioniert. Hier liegt der größte Hebel.
Betreuung mit Bericht
Monatlich eine Seite mit den Zahlen, die zählen. Kein Wartungsvertrag mit Mindestlaufzeit — Sie können jederzeit aufhören, und Konto, Shop und Daten gehören ohnehin Ihnen.
Passt das zu Ihnen?
Werbung lohnt sich für Sie, wenn mehrere dieser Sätze zutreffen:
- „Wir hätten Kapazität frei und hätten sie gern gefüllt."
- „Wir wissen nicht, ob unsere bisherige Werbung etwas bringt."
- „Ein neuer Kunde ist bei uns mehrere hundert Euro wert."
- „Wir haben einen Shop, aber kaum Bestellungen darüber."
- „Bei uns läuft ein Ads-Konto, das seit Monaten niemand ansieht."
Wenn Sie dagegen ohnehin ausgelastet sind oder niemand nach Ihrer Leistung sucht, ist Ihr Geld bei der Grundlage der Website oder in automatisierten Abläufen besser aufgehoben. Das kostenlose Erstgespräch ist genau dafür da, das vorher zu klären. Wie ein Projekt bei mir danach läuft, steht unter Ablauf.
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