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// LEISTUNG 11 — WORDPRESS

WordPress-Wartung.

WordPress ist nicht ein Programm, sondern drei: der Kern, das Design und die Erweiterungen. Jedes davon stammt von anderen Leuten, wird in anderem Takt gepflegt — und jedes einzelne kann Ihre Seite anhalten.

Warum WordPress anders altert

Eine handgebaute Website besteht aus Dateien, die genau so bleiben, wie man sie hingelegt hat. Eine WordPress-Seite besteht aus drei Schichten, die sich unabhängig voneinander bewegen: dem Kern, der von der WordPress-Stiftung mehrmals im Jahr erneuert wird. Dem Theme, das das Aussehen macht und von einem Anbieter kommt, der es vielleicht noch pflegt — vielleicht auch nicht. Und den Erweiterungen, von denen jede einzelne einen eigenen Entwickler mit eigenem Tempo hat.

Daraus folgt etwas Unbequemes: Es gibt keinen Zeitpunkt, an dem alles aktuell ist und bleibt. Wer heute alles auf den neuesten Stand bringt, hat in vier Wochen wieder offene Aktualisierungen. Das ist kein Mangel an WordPress, das ist die Bauart. Man kann sie pflegen oder ignorieren — aber nicht abschalten.

Die Zahl der Erweiterungen ist der Risikofaktor

Eine gewachsene WordPress-Seite trägt oft zwanzig Erweiterungen und mehr. Jede davon ist fremder Programmcode, der auf Ihrem Server läuft und in aller Regel vollen Zugriff auf die Datenbank hat — auf Ihre Kundendaten, Ihre Anfragen, Ihre Bestellungen.

Das eigentliche Problem sind nicht die gepflegten, sondern die aufgegebenen. Wenn ein Entwickler die Arbeit an seiner Erweiterung einstellt, schaltet die sich nicht ab. Sie läuft weiter, unauffällig, jahrelang. Sie bekommt nur keine Sicherheitsaktualisierungen mehr — und teilt das niemandem mit.

Wird in so einer Erweiterung eine Lücke gefunden, wird sie samt Beschreibung veröffentlicht. Ab diesem Tag ist sie öffentliches Wissen, und automatische Programme fahren das ganze Netz danach ab. Sie suchen nicht Ihre Seite. Sie suchen alle Seiten, auf denen diese Erweiterung liegt.

Was bei einem Update wirklich schiefgeht

Nicht der weiße Bildschirm. Der ist ärgerlich, aber ehrlich — er fällt in zehn Minuten auf und wird repariert.

Gefährlich ist das Leise: Das Kontaktformular verschickt nach der Aktualisierung nichts mehr, zeigt dem Absender aber weiter „Danke für Ihre Nachricht". Aus dem Bilderkarussell auf der Startseite sind die Bilder verschwunden, aber nur auf dem Handy. Die Terminbuchung nimmt keine Anfragen mehr an, ohne das zu melden.

Der Grund liegt in der Bauart: WordPress meldet nach einem Update „Aktualisierung abgeschlossen". Das heißt, dass Dateien ersetzt wurden. Es heißt nicht, dass die Seite danach noch tut, was sie soll — das prüft WordPress nicht. Und genau diese Prüfung ist die Arbeit.

Was regelmäßig passiert

  • Sicherung vor jedem Eingriff — Dateien und Datenbank. Bei WordPress reicht eine Dateisicherung nicht: Inhalte, Einstellungen und Bestellungen liegen in der Datenbank.
  • Kern, Theme und Erweiterungen getrennt — nacheinander statt alles auf einmal. Wenn danach etwas klemmt, ist klar, woran es lag.
  • Rückspiel-Test — eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung, sondern eine Datei. Sie wird zur Probe eingespielt.
  • Formular- und Mailweg prüfen — Testanfrage abschicken und nachsehen, ob sie wirklich im Postfach liegt. Nicht, ob die Danke-Seite erscheint.
  • Verwaiste Erweiterungen aufspüren — welche bekommen keine Aktualisierungen mehr, welche sind gar nicht mehr aktiv und liegen nur herum. Beides gehört auf den Tisch.
  • Benutzerkonten durchsehen — alte Administratorzugänge von Dienstleistern, die längst nicht mehr für Sie arbeiten, sind ein offenes Tor.
  • Anmeldeseite absichern — die WordPress-Anmeldung liegt bei jeder Seite an derselben Stelle und wird entsprechend automatisiert abgeklopft.
  • Datenbank aufräumen — alte Beitragsversionen und Spam-Kommentare wachsen jahrelang mit und bremsen mit der Zeit.
  • PHP-Version im Blick — läuft die Seite noch auf einer Fassung, die vom Hersteller gepflegt wird. Ein Wechsel will vorbereitet sein, nicht überrascht werden.
  • Erreichbarkeit, Zertifikat, Ladezeit — die Seite wird laufend abgefragt, HTTPS bleibt gültig, spürbare Verlangsamungen werden gemeldet.

Nach jedem Durchlauf bekommen Sie einen kurzen Bericht: was aktualisiert wurde, was geprüft wurde, was aufgefallen ist. Nicht, weil das gut aussieht, sondern weil Wartung, von der man nichts sieht, von Wartung, die nicht stattfindet, nicht zu unterscheiden ist.

Was WordPress-Wartung nicht ist

Kein automatischer Update-Klick. WordPress kann seit Jahren selbst aktualisieren, und viele Wartungspakete bestehen genau daraus: Der Haken ist gesetzt, monatlich wird abgerechnet, nachgesehen hat nie jemand. Wenn dabei das Formular stirbt, merkt es niemand — geprüft wird ja nichts. Der Teil, den man sich sparen kann, ist genau der Teil, der die Arbeit macht.

Keine Garantie. Wartung schließt Lücken, bevor sie an Ihrer Seite jemand findet. Das ist keine Zusicherung, dass nie etwas passiert — es verkleinert das Zeitfenster, in dem etwas passieren kann, von Monaten auf Tage. Wer für einen kleinen Monatsbetrag „Rundum-Schutz" zusagt, verkauft ein Wort, das niemand einlösen kann.

Keine Suchmaschinenoptimierung und kein Ersatz für neue Inhalte. Eine gewartete Seite steht nicht weiter oben — sie fällt nur nicht aus.

Für wen ist das gedacht?

Für Betriebe mit einer WordPress-Seite und ohne eigene IT-Abteilung. Also für die Lage, in der die Seite niemandem so richtig gehört: Gebaut hat sie vor Jahren jemand, der nicht mehr erreichbar ist, betreut wird sie von niemandem, und hineingesehen hat zuletzt derjenige, der sie gebaut hat.

Auch dann, wenn die Seite nicht von uns ist — das ist eher die Regel als die Ausnahme. Und wenn bei der Bestandsaufnahme herauskommt, dass die Seite so alt ist, dass eine Erneuerung günstiger wäre als das Warten des Alten, sagen wir Ihnen das. Auch wenn dann kein Wartungsvertrag dabei herauskommt.

Wie das bei uns abläuft

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme, und die ist bei WordPress konkreter als anderswo: Welche WordPress- und welche PHP-Version läuft. Welches Theme, und ob es noch gepflegt wird. Die vollständige Liste der Erweiterungen mit dem Datum ihrer letzten Aktualisierung. Ob es Backups gibt und ob je eines zurückgespielt wurde. Wer alles ein Administratorkonto hat.

Daraus ergibt sich, was regelmäßig zu tun ist und in welchem Abstand. Danach läuft es fest getaktet, mit Bericht. Sie haben einen Ansprechpartner mit Telefonnummer statt eines Ticketsystems. Wie wir grundsätzlich arbeiten, steht auf der Seite Ablauf.

Was es kostet: Die WordPress-Wartung beginnt bei 49 € im Monat. Der größte Preistreiber ist die Zahl der Erweiterungen — zehn gepflegte Plugins sind etwas anderes als dreißig, von denen ein Teil seit Jahren keine Aktualisierung mehr bekommen hat. Genau dafür ist die Bestandsaufnahme da: Danach steht eine feste Zahl, keine Spanne.

// FAQ

Häufige Fragen zur WordPress-Wartung

Sie beginnt bei 49 € im Monat. Der größte Preistreiber ist die Zahl der Erweiterungen: Zehn gepflegte Plugins sind etwas anderes als dreißig, von denen ein Teil seit Jahren keine Aktualisierung mehr bekommen hat. Deshalb steht die Bestandsaufnahme davor — danach nennen wir eine feste Zahl, und Sie können immer noch nein sagen.
WordPress kann sich selbst aktualisieren, und das ist gut. Es prüft danach aber nicht, ob die Seite noch tut, was sie soll. Die Meldung „Aktualisierung abgeschlossen" bedeutet, dass Dateien ersetzt wurden — nicht, dass das Kontaktformular noch verschickt. Genau diese Prüfung ist die Arbeit.
Ja. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: welche WordPress- und PHP-Version läuft, welches Theme, welche Erweiterungen und wann die zuletzt aktualisiert wurden. Danach wissen Sie, was Wartung bei Ihnen bedeutet und was sie kostet — und können immer noch nein sagen.
Vor jedem Durchlauf wird gesichert, Dateien und Datenbank. Weil nacheinander statt alles auf einmal aktualisiert wird, ist im Fehlerfall klar, welche Erweiterung es war. Zurückgespielt wird ein Backup, dessen Rückspielung vorher geübt wurde — im Ernstfall ist es ein bekannter Weg und kein Experiment.
Ja, monatlich. Zugänge, Backups und Dokumentation gehören Ihnen und bleiben bei Ihnen. Sie sollen bleiben, weil es sich lohnt, nicht weil ein Vertrag Sie hält.
Reden wir. kontakt@quellcode-und-soehne.de →